ÄARG Aktuelles

01.01.2017

Meilensteine der Tabakprävention

Unter dieser neuen Rubrik auf den Webseiten des ÄARG werden gesetzliche Regelungen, Rechtspositionen, Erkenntnisse und Aktivitäten mit Relevanz zum Rauchverhalten, Nichtraucherschutz und zum Schutz vor elektronischen Dampf-/Rauchprodukten in der Bundesrepublik Deutschland rückblickend in chronologischer Reihenfolge aufgelistet.

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24.10.2016

Bevölkerung für Tabakwerbeverbot

Die große Mehrheit der Deutschen begrüßt das von der Bundesregierung vorgeschlagene Verbot der Tabakaußenwerbung. Ärzte sind fassungslos, dass eine Gruppe von CDU/CSU-Politikern versucht, das Werbeverbot im Endstadium des Gesetzgebungsverfahrens zu hintertreiben.

(PDF-Datei)

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24.09.2016

Mitteilungen Nr. 52 erschienen

  • Editorial
  • Deutschland: E-Zigaretttenkonsum Jugendlicher
  • USA: E-Zigaretttenkonsum Jugendlicher
  • E-Zigaretten können zum Rauchen verleiten
  • E-Tabakzigarette
  • Uruguay gewinnt gegen Philip Morris
  • EU beendet Anti-Schmuggel-Abkommen mit Philip Morris
  • Tabakwerbeverbot in Gefahr
  • Nachruf: Theodor Dohmen
  • Angekündigter Verstoß gegen Nichtraucherschutzgesetze
  • Jauch als Sprachrohr der Tabakindustrie
  • BAT zieht sich aus Bayern zurück
  • Neuer Cheflobbyist für Philip Morris
  • Stimmverhalten der Bundesländer im Bundesrat
  • Korrespondenz des ÄARG mit bayerischen und nordrhein-westfälischen Behörden

(PDF-Datei)

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19.06.2016

Mitteilungen Nr. 51 erschienen

  • Editorial
  • Rauchen in der Schwangerschaft erhöht das kindliche Krebsrisiko
  • Worin besteht das Interesse an E-Zigaretten?
  • Weltnichtrauchertag 2016
  • Novellierung des deutschen Tabakgesetzes
  • Entwurf für ein Gesetz zur Änderung des TabakerzG
  • Umgehungstaktik des Zigarettenhandels
  • Berliner S-Bahn: Vollzug des Rauchverbots
  • Rauchfreie Fußballstadien
  • Rauchverbot im Auto: vertagt
  • Kein Anspruch auf rauchfreien Arbeitsplatz
  • EU-Gerichtshof stützt die TPD2
  • BVG bestätigt neues Tabakgesetz
  • Umstrittenes Antischmuggelabkommen
  • WHO fordert rauchfreie Filme
  • Reemtsma Liberty Award: Jauch als Zugpferd
  • Udo Lindenberg als „Auftragsraucher“
  • Smokefree movies: from evidence to action
  • Rauchfrei im Auto in Anwesenheit von Kindern

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11.05.2016

Jauch als Zugpferd der Zigarettenindustrie

Am 14. April 2016 hat zum zehnten Mal die Verleihung des „Reemtsma Liberty Awards“  stattgefunden. Mit der Ausschreibung und Verleihung dieses Preises versucht die Zigarettenfirma, ihr heruntergekommenes Image aufzubessern und gezielt Lobbyarbeit bei Vertretern aus Politik und Medien zu betreiben (siehe ÄARG, Aktuelles, Archiv 03.03.2015). Die diesjährige Veranstaltung wurde von Günther Jauch moderiert. Damit nicht genug! Er hat auch die Festrede zum Jubiläumsjahr der Preisverleihung gehalten. Nun hat der ÄARG sich in einem Schreiben an ihn mit der Frage gewandt, warum er trotz der offenkundigen Bedenken gegen eine derartige von der Zigarettenindustrie getragene Veranstaltung an prominenter Stelle mitgewirkt hat. Eine Antwort steht noch aus.

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01.12.2015

Anhörung zum Entwurf für ein neues Tabakgesetz

Am 27. November 2015 fand im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Anhörung zu den Entwürfen für das neue „Tabakerzeugnisgesetz“ und die dazugehörige Verordnung statt. Zu der Anhörung hatte das Ministerium die Vertreter von etwa 40 Verbänden eingeladen, darunter 21 der Tabakwirtschaft und 19 aus dem Gesundheitsbereich. Die Gesundheitsorganisationen hatten gegen die ursprüngliche Absicht des Ministeriums, die Interessenvertreter der Tabakwirtschaft und Gesundheit gemeinsam anzuhören, Einspruch erhoben. Sie waren mit ihrem Einspruch erst erfolgreich, nachdem sie mehrheitlich mit einem Boykott der Veranstaltung gedroht hatten.

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19.10.2015

Überfälliges Tabakwerbeverbot

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt schlägt im Rahmen der Novellierung des Tabakgesetzes ein Verbot der Tabakwerbung im Außenbereich und im Kino vor. Der Vorschlag liegt gegenwärtig den Bundesministerien und den zuständigen Ministerien der Bundesländer zur Abstimmung vor. „Das vorgeschlagene Tabakwerbeverbot ist notwendig, angemessen und verfassungsgemäß“, stellt der Vorsitzende des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. Friedrich Wiebel anlässlich der Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises fest. „Das Verbot ist längst überfällig!“

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29.09.2015

Erweiterung des Tabakwerbeverbots: Einflussmöglichkeiten der Bundesländer

Die Erfahrungen mit der Novellierung der Arbeitsstättenverordnung im vorigen Jahr hatten gezeigt, dass die Bundesländer im Bundesrat eine nicht unerhebliche Rolle bei der endgülti­gen Formulierung der Verordnungen spielen können (siehe Mitteilungen des ÄARG 49). Der ÄARG hat sich nun im Frühstadium der Neuerung des Tabakgesetzes an die Bundesländer gewendet und indirekt um deren Unterstützung geworben.

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29.09.2015

Erweiterung des Tabakwerbeverbots: das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft prescht vor.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschat (BMEL) unter Christian Schmidt (CSU) hat einen Entwurf für ein neues Tabakgesetz vorgelegt, der über die anstehende Umsetzung der EU-Tabakprodukt- Richtlinie hinausgeht. Dieses betrifft in erster Linie das Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte und der Tabakwerbung im Kino nach 18 Uhr (siehe Mitteilungen des ÄARG 50 – 2015).

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17.09.2015

Mitteilungen Nr. 50 erschienen

  • Editorial
  • Tabakwerbeverbot: Novellierung des deutschen Tabakgesetzes
  • Rauchfreie Gastronomie: Novellierung des österreichischen Tabakgesetzes

(PDF-Datei)

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08.07.2015

Anfragen des ÄARG an Wirtschaftsministerium und Bundeskanzleramt zur Erweiterung des Tabakwerbeverbots

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat vor wenigen Tagen den Entwurf für ein novelliertes Tabakgesetz vorgelegt. Darin sollen pflichtgemäß die Vorgaben der neuen EU-Tabakproduktrichtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Der Entwurf enthält außerdem den Vorschlag, die Tabakwerbung weiter einzuschränken.

Wie Berichten der Presse zu entnehmen ist, sprechen sich das Wirtschaftsministerium und das Bundeskanzleramt gegen diesen Vorschlag aus. Dies wäre unverständlich, da sich die Bundesregierung in dem Gesetz zum Tabakrahmenübereinkommen vom 19. November 2004 dazu verpflichtet hat, jegliche Tabakwerbung, die direkte und indirekte, zu verbieten. Der ÄARG fragt daher beim BMWi und Bundeskanzeleramt an, welche übergeordneten Gründe sie für das Ignorieren des Gesetzes anzuführen haben.

(Offener Brief an Bundesminister Sigmar Gabriel, Offener Brief an Bundeskanzleramtsminister Peter Altmaier)

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10.06.2015

Memorandum zur gesetzlichen Regulierung von E-Zigaretten

In einem an die Bundesregierung und den Bundestag gerichteten Memorandum fordern 46 deutsche Gesundheitsorganisationen, darunter der ÄARG, eine rasche gesetzliche Regulierung von E-Zigaretten, die gewährleistet, dass Verbraucher und Jugendliche vor diesen neuen Produkten geschützt werden.

(PDF-Datei)

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08.06.2015

Mitteilungen Nr. 49 erschienen

  • Editorial
  • Rauchverbot in Kneipen vermindert den Zigarettenkonsum Jugendlicher
  • Gaststätten in grenznahen Gebieten leiden nicht unter Rauchverboten
  • Todesursachen durch Rauchen unterschätzt
  • Einheitspackungen auf dem Vormarsch
  • Schutz vor Passivrauchen an Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr
  • Reemtsma Liberty Award
  • Pfeifenraucher des Jahres 2015
  • Tabakhändler plädieren für Freiheit

(PDF-Datei)

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23.04.2015

E-Zigaretten-AttrappenWie gesundheitsschädlich sind E-Zigaretten?

Die Regulierung von E-Zigaretten und E-Shishas ist gegenwärtig heiß umstritten. Wesentlich dabei ist die Frage, wie gesundheitsschädlich diese Produkte für die Konsumenten, die „Dampfer“, und für Dritte, die unfreiwilligen „Mitdampfer“, sind. Zu dieser Frage nimmt der Bundesvorsitzende des ÄARG, F.J. Wiebel in einer Präsentation “Was sind E-Zigaretten? Toxikologische Aspekte“ Stellung. Er kommt zu dem Schluss, dass - als aktuelle Maßnahmen - die E-Produkte im Hinblick auf die Sicherheit der Geräte wie auf die Zusammensetzung der Liquids zu standardisieren und die von ihnen ausgehenden Gesundheitsrisiken zu minimieren sind. Außerdem sollte die Nutzung von E-Zigaretten (mit und ohne Nikotin) in öffentlich zugänglichen Innenräumen verboten werden.

(PDF-Datei)

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08.03.2015

Die neuen Verführer der ZigarettenindustrieNeues Infoblatt

Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e. V. hat ein weiteres Informationsblatt herausgebracht, das sich besonders für den Einsatz in Schulen eignet. Es heißt „Die neuen Verführer der Zigarettenindustrie“ und behandelt die Produkte „E-Zigaretten und E-Shisha“.

Lehrer können dieses Blatt und die weiteren mit den Titeln „Nikotinsklaven, Chemische Substanzen sowie Cool & Clever – Nichtraucher“ als Klassensatz zum Behandeln im Unterricht kostenlos vom Schatzmeister des ÄARG beziehen.

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03.03.2015

Ingo Zamperoni, Moderator des Reemtsma Liberty Awards 2015

Wie im Vorjahr wird auch in diesem Jahr Ingo Zamperoni, beliebter Moderator der ARD-Tagesschau, an der Verleihung des 2007 von Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH gestifteten „Liberty Award“ am 5. März in Berlin mitwirken.

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08.02.2015

Betrieblicher Nichtraucherschutz weiterhin reformbedürftig!

Die Regierungen der Bundesländer haben im Plenum des Bundesrates am 19.12.2014 dem Antrag der Bundesregierung zur Novellierung von § 5 der Arbeitsstättenverordnung (siehe Meldung vom 02.12.2014) stattgegeben.

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02.12.2014

§ unter der LupeStellungnahme des ÄARG zum §5 der Arbeitsstättenverordnung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat im Herbst dieses Jahres "in aller Stille" einen Entwurf für die Änderung des § 5 zur Arbeitsstättenverordnung zum Schutz der Beschäftigten vor dem Passivrauchen verfasst. Dieser sogenannte Referentenentwurf ist bereits vom Kabinett verabschiedet worden und liegt jetzt dem Bundesrat zur Beratung vor. Wie der beiliegenden Stellungnahme des ÄARG zu entnehmen ist, bringt die von der Bundesregierung beschlossene Änderung für die Beschäftigten keine Verbesserung, bewirkt aber vor allem, dass die veraltete, mangelhafte Verordnung weiterhin gültig ist.

(PDF-Datei)

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30.09.2014

Mitteilungen Nr. 48 erschienen

  • Editorial
  • Rauchverbote verringern Frühgeburten und Asthmaanfälle
  • Rauchverbote verringern Lungenerkrankung (COPD)
  • Passivrauchen verändert das Immunsystem
  • Vor- und nachgeburtliche Belastung mit Tabakrauch
  • Klagen der Tabakindustrie gegen Staaten
  • MAYBE Marlboro Werbekampagne vor Gericht
  • Bundesrat für Regelung von E-Zigaretten und E-Shishas
  • Drogen- und Suchtbericht 2014
  • Electronic nicotine delivery systems. Report by WHO.

(PDF-Datei)

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13.03.2014

Mitteilungen Nr. 47 erschienen

  • Editorial
  • Wie wirksam ist die Tabakprävention?
  • Entwicklung der Raucherquoten weltweit
  • Standard-Zigarettenpackungen hemmen den Rauchbeginn
  • Standard-Zigarettenpackungen fördern den Rauchstopp
  • 50-jähriges Jubiläum des Terry-Reports
  • Brüssel: Einigung zur Tabakprodukt-Richtlinie
  • New York: Tabak erst ab 21 Jahren
  • Umfassende Rauchverbote im Freien
  • Rauchverbot in Privatwohnungen
  • Rauchverbot in Sozialwohnungen
  • Rauchverbot in Kraftfahrzeugen
  • Rauchfreie Olympische Winterspiele
  • Nepal widersteht Klagen der Tabakindustrie
  • Estland: Rauchverbot für Schwangere
  • Großbritannien in Europa vorn
  • Zielvorgabe für ein rauchfreies Neuseeland
  • Zielvorgabe für ein rauchfreies Irland
  • Zielvorgaben für ein weniger rauchbelastetes Deutschland
  • Bundestagspräsident: Pfeifenraucher des Jahres 2013

(PDF-Datei)

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03.10.2013

Europa-FlaggeAbstimmung zur Tabakproduktrichtlinie im Europäischen Parlament

Mit einer zweiwöchigen Verzögerung steht nun die neue Tabakproduktrichtlinie am 8. Oktober zur Abstimmung im Europäischen Parlament an. Die bisherige Verzögerung ist vor allem der massiven Lobbyarbeit der Tabakbranche zuzuschreiben. Die Tabaklobby  arbeitet intensiv daran, dass die Beschlussfassung im EU-Parlament noch weiter hinausgeschoben wird. Dies könnte fatale Folge haben. Je näher die endgültige Entscheidung über die Richtlinie an die Neuwahlen zum Europäischen Parlament (22. - 25. Mai 2014) heran rückt, umso wahrscheinlicher wird ihr vollständiges Scheitern. Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V. hat daher – ebenso wie andere Gesundheitsorganisationen – ein dringliches Schreiben an die deutschen Abgeordneten des Europäischen Parlaments gerichtet mit dem Petitum, dem Druck der Tabaklobby standzuhalten und keine weiteren Verzögerungen beim Abschluss der Richtlinie zuzulassen.

(Schreiben des ÄARG)

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18.09.2013

Mitteilungen Nr. 46 erschienen

  • Raucherwohnungen mit starkem Kanzerogen belastet
  • Einheitspackungen vermindern die Attraktivität von Zigaretten
  • Rauchverbote senken Notfalleinweisungen
  • Gastronomie: keine Einkommenseinbußen nach Rauchverboten
  • Schutz vor Passivrauchen in Mehrparteienhaus
  • USA: Historischer Tiefstand der Raucherquote
  • Rauchfreie Freibäder: Ein vorsichtiger Anfang
  • Verabschiedung der Tabakproduktrichtlinie verzögert
  • Frankreich: Mobilmachung gegen den Tabak
  • Verfassungsmäßigkeit von Einheitsverpackungen

(PDF-Datei)

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01.08.2013

ParagraphensymbolSchutz vor Passivrauchen in Mehrparteienhaus

Das Amtsgericht Düsseldorf hat am 31. Juli der Klage einer Vermieterin stattgegeben, die einem rauchenden Mieter die Wohnung fristlos gekündigt hatte (Az. 24 C 1355/13). Das Amtsgericht stützte sein Urteil darauf, dass durch das Verhalten des Mieters der Tabakrauch in das Treppenhaus des Mehrparteienhauses eindringt und zu einer "unzumutbaren und unerträglichen Geruchsbelästigung" führt. Es machte zugleich deutlich, dass ein Mieter grundsätzlich in seiner Wohnung rauchen darf (1).

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06.07.2013

Mitteilungen Nr. 45 erschienen

  • Neues aus Medizin und Wissenschaft
  • Gastkommentar
  • Berichte/Meldungen
  • Tabakproduktrichtlinie
  • Tabakwerbung (Deutschland)
  • Nichtraucherschutz (Ausland)
  • Verschiedenes
  • Aktionen der Tabakindustrie
  • Termine 2013/14

(PDF-Datei)

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06.07.2013

Marlboro-Dose, durchgestrichenStellungnahme des ÄARG zum Vorschlag des BMELV, die EU-Tabakproduktrichtlinie zu ändern.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hatte am 23. Mai 2013 den mit der Tabakprävention befassten Gesundheitseinrichtungen und Vertretern der Tabakbranche einen Vorschlag zur Veränderung der Tabakproduktlinie zukommen lassen. Der Vorschlag bildete die Grundlage für eine Gesprächsrunde im Ministerium am 31. Mai 2013 und für die zeitgleiche Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme. Als Vertreter des ÄARG hat der Bundesvorsitzende Prof. Friedrich Wiebel an der Gesprächsrunde teilgenommen. In Absprache mit dem Aktionsbündnis Nichtrauchen (siehe unten) hat der ÄARG insbesondere zu den Vorschlägen des BMELV, die Bestimmungen der TPR zur Aufmachung der Packungen von Tabakprodukten zu ändern, Stellung bezogen.

(PDF-Datei)

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05.07.2013

Europa-FlaggeStellungnahme des ÄARG zur EU-Tabakproduktrichtlinie

Der ÄARG hat am 18.02.2013 eine Stellungnahme zum Entwurf der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPR) an die zuständigen Bundesministerien und an die deutschen Abgeordneten im EU-Parlament sowie Schlüsselpersonen im Parlament, z.B. die Sprecher der Fraktionen und der Ausschüsse geschickt. In Absprache mit dem Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR), das selbst eine umfassende Stellungnahme zur TPR nach Berlin und Brüssel abgegeben hat, konzentrierte sich die Stellungnahme des ÄARG auf die in Artikel 6 der TPR zusammengefassten Bestimmungen zu den Tabakzusatzstoffen.

(PDF-Datei)

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23.06.2013

Wichtige Termine

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03.06.2013

BundesadlerKanzleramt verhindert Tabakwerbeverbote

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans (FDP) in ungewöhnlicher Deutlichkeit die Haltung des Bundeskanzleramtes zum Tabakwerbeverbot kritisiert. Die Bundesregierung komme ihrer Verpflichtung gegenüber dem WHO-Rahmen­abkommen zur Tabakprävention, die Tabakwerbung zu verbieten, nicht nach.

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29.05.2013

Pressemitteilung zum Weltnichtrauchertag 31. Mai 2013

“Ban tobacco advertising, promotion and sponsorship!” Unter dieses Leitthema hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den diesjährigen Weltnichtrauchertag gestellt. Sie will damit die Weltöffentlichkeit und die nationalen Regierungen wachrütteln, alle Formen der Werbung für Tabakprodukte zu verbieten. Tabakprodukte bringen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch allein in Deutschland jährlich mehr als 100.000 Menschen vorzeitig zu Tode und machen weitere 100.000 zu Frühinvaliden. „Die politischen Entscheidungsträger lassen die Werbung für diese tödlichen Produkte in Deutschland immer noch zu“, stellt Friedrich Wiebel, Bundesvorsitzender des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V., fest. Sie seien durch ihr Nichtstun mitverantwortlich für die massiven Gesundheitsschäden durch den Tabakkonsum.“

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19.05.2013

Logo Berliner RepublikKeine Tabakwerbung mehr in SPD-Parteizeitschriften

Das Magazin 'Berliner Republik', das von zwei Gruppierungen der SPD, den 'Seeheimern' und dem 'Netzwerk Berlin', herausgegeben wird, hat in der Vergangenheit regelmäßig Anzeigen der Tabakindustrie gebracht. Auf Intervention des ÄARG hin hat nun das Herausgebergremium des Magazins beschlossen, zukünftig Anzeigen aus dem Bereich der Tabakindustrie zu unterlassen.

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09.01.2013

Rauchverbot im AutoRauchverbot im Auto

Die große Mehrheit der Italiener befürwortet ein Rauchverbot in privaten Kraftfahrzeugen, besonders, wenn Kinder im Fahrzeug mitfahren.

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15.11.2012

Tabak-Lobbying tötetMassives Lobbying der Tabakbranche in Brüssel

«Rund 97 in Vollzeit tätige Lobbyisten verteidigen die Interessen der Tabakindustrie in Brüssel. Das jährliche Budget für das Lobbying übersteigt € 5,3 Millionen. Dies ist den Einträgen in das europäische freiwillige „Transparency Register“ und konservativen Abschätzungen zu entnehmen. Damit wird aber nur die Spitze des Eisbergs sichtbar.»

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28.10.2012

Europa-FlaggeVerabschiedung der EU-Tabakprodukt-Richtlinie gefährdet

Die EU-Kommission hatte angekündigt, ihren Entwurf für eine verschärfte Tabakprodukt-Richtlinie Ende dieses Jahres dem EU-Parlament und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen. Dazu wird es möglicherweise aufgrund des plötzlichen Rücktritts des für die Richtlinie zuständigen EU-Kommissars John Dalli nicht kommen. Sollte der Richtlinien-Entwurf für längere Zeit „auf Eis liegen“ und nicht vor dem Ende der Legislaturperiode der EU im Juni 2014 zum Abschluss kommen, wäre er hinfällig. Ein erneuter Anlauf zur Revision der Richtlinie würde sich über Jahre hinziehen.

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09.10.2012

ERS-logo
ERS
Ethischer Kodex mit Biss

Die European Respiratory Society (ERS) will kompromisslos jede Verbindung zur Tabakindustrie kappen. Es genügt ihr nicht, dass alle, die an den Aktivitäten der Gesellschaft teilnehmen, ihre Kontakte mit der Tabakindustrie offenlegen. Sie will zukünftig die offengelegten – und mehr noch, die verschwiegenen – Verbindungen mit der Tabakindustrie ahnden. So werden z.B. Personen, die nach dem 1. Januar 2013 von der Tabakindustrie Geld annehmen oder sonst mit ihr zusammenwirken, lebenslang von allen ERS-Aktivitäten, den Tagungen, Kursen, ERS-Veröffentlichungen und dem wissenschaftlichen Austausch innerhalb der Gesellschaft ausgeschlossen. Die ERS hofft, dass andere medizinische Gesellschaften ihrem Beispiel folgen.

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01.10.2012

Mentholkapsel im Zigarettenfilter, Bild: DKFZBahnbrechendes Gerichtsurteil

Zigaretten, die eine mit Menthol gefüllte Aromakapsel enthalten ("Click & Roll"-Technik), dürfen in der Bundesrepublik nicht verkauft werden. Dies hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts in Braunschweig nach einer mündlichen Verhandlung entschieden. Das Urteil ist bahnbrechend: Zum ersten Mal werden die Grundsätze des WHO-Rahmenabkommens zur Tabakprävention (FCTC) in Deutschland als Grundlage für eine richterliche Entscheidung herangezogen. Und zum ersten Mal wird die Manipulation im Design von Zigaretten unterbunden, die derer Attraktivität für die Konsumenten steigert.
mehr (Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts)

Eine Zusammenfassung zu den Eigenschaften der Mentholkapseln-enthaltenen Zigaretten und deren Gefahrenspotential für die öffentliche Gesundheit ist in dem neuen Band der "Roten Reihe" des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Nr. 17 zu finden.

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23.09.2012

ParagrafStellungnahme des ÄARG zum geplanten Nichtraucherschutzgesetz in NRW

Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V. begrüßt in einer Stellungnahme uneingeschränkt das von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens vorgeschlagene Nichtraucherschutzgesetz (NiSchG NRW).

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15.09.2012:

Mitteilungen Nr. 44 erschienen

  • Neues aus Medizin und Wissenschaft
  • Berichte/Meldungen
  • Aktionen der Tabakindustrie

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01.09.2012

RauchverbotAnhörung zur Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes in NRW

Am 26. September 2012 wird im Gesundheitsausschuss des NRW-Landtages eine Anhörung zum Gesetzentwurf der NRW-Landesregierung zur Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes stattfinden. Geladen sind in etwa zu gleicher Zahl Organisationen der Tabakindustrie/Gastronomie und Organisationen/Verbände der Gesundheit. Die von der Regierung vorgeschlagenen Änderungen bedeuten eine wesentliche Verbesserung des Nichtraucherschutzes in öffentlichen Innenräumen. Die zahlreichen bisherigen Ausnahmen von den Rauchverboten werden gestrichen. Ab dem 1. Januar 2013 sollen auch die Kneipen und Festzelte sowie die „im Brauchtum verankerten regional typischen Feste“ rauchfrei sein. Ein Lichtblick!!

Eine Gegenüberstellung des Gesetzentwurfes und des bisherigen Nichtraucherschutzgesetzes NRW finden Sie hier.

 

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28.07.2012

COOL & CLEVERNeues Infoblatt

In den letzten Jahren zeichnet sich zunehmend ab, dass Jugendliche das Rauchen nicht mehr für "cool" halten. Diesen Trend möchte der ÄARG mit der Herausgabe des Infoblattes "COOL und CLEVER - Nichtraucher" fördern. Das Infoblatt soll dort, wo die Zielgruppe der Jugendlichen zu erreichen ist, wie Schulen und Sportvereine, ausliegen und genutzt werden. Das Blatt kann kostenfrei vom Schatzmeister des ÄARG  bezogen werden.

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28.07.2012:

Interview des Tagesspiegel mit Werner Barth (Philip Morris GmbH)

„Geschmacksfragen, Wachstum im schrumpfenden Markt und das Rauchen der Zukunft“. Dies sind die Themen eines Interviews, das der Tagesspiegel am 11.06.2012 mit dem Geschäftsführer der deutsch-österreichischen Philip Morris GmbH geführt hat. Zu bestaunen ist die noble Fassade des Unternehmens. Aufschlussreicher sind die Blicke hinter die Fassade. Bemerkenswert schließlich, mit welcher Unverfrorenheit der Manager ethische Bedenken gegen die Zigarettenproduktion und Vermarktung ignoriert und wie niedrig er das kritische Denkvermögen der deutschen Bevölkerung einschätzt.

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29.05.2012:

Mitteilungen Nr. 43 erschienen

  • Neues aus Medizin und Wissenschaft
  • Berichte/Meldungen
  • Aktionen der Tabakindustrie
  • Bücher/Schriften

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21.09.2011:

Mitteilungen Nr. 42 erschienen

  • Neues aus Medizin und Wissenschaft
  • Berichte/Meldungen
  • Aktionen der Tabakindustrie
  • Korrektur zum Nachruf: Prof. Friedrich Portheine

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07.09.2011:

Ärztekammerpräsident als Sprachrohr der Tabakindustrie

Am 4. Mai dieses Jahres hat der Präsident der Ärztekammer Berlin (ÄKB) Dr. Günther Jonitz anlässlich der PR-Veranstaltung eines Zigarrenhändlers einen Vortrag mit dem provozierenden – und entlarvenden – Titel „Nichtraucherschutz: Wie weit geht die Antiraucherkampagne?“ gehalten.

Der sich mit einer Zigarre präsentierende Kammerpräsident vertrat ganz die Linie der Tabakindustrie: „Genussrauchen“ sei unbedenklich und sogar „sinnvoll“. Rauchen müsse in der Öffentlichkeit möglich sein. Rauchen sei ein Menschenrecht. Darum dürften Raucher auch nicht „stigmatisiert“ werden. Die meisten Ärzte seien selbst Raucher, etc.

Um den Flurschaden, den die Äußerungen des Kammerpräsidenten in der Öffentlichkeit für die Tabakprävention und für das Ansehen der Ärzteschaft anrichten könnten, zu begrenzen, sollte sich der Vorstand der Kammer von diesen Äußerungen distanzieren. Dazu hat der ÄARG den Vorstand in einem Schreiben aufgefordert.

Schreiben an Herrn Dr. med. Elmar Wille, Vizepräsident der ÄKB
Betreff: Äußerungen des ÄKB-Präsidenten zur Tabakprävention