ÄARG aktuell
21.09.2011:
Mitteilungen Nr. 42 erschienen
- Neues aus Medizin und Wissenschaft
- Berichte/Meldungen
- Aktionen der Tabakindustrie
- Korrektur zum Nachruf: Prof. Friedrich Portheine
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07.09.2011:
Ärztekammerpräsident als Sprachrohr der Tabakindustrie
Am 4. Mai dieses Jahres hat der Präsident der Ärztekammer Berlin (ÄKB) Dr. Günther Jonitz anlässlich der PR-Veranstaltung eines Zigarrenhändlers einen Vortrag mit dem provozierenden – und entlarvenden – Titel „Nichtraucherschutz: Wie weit geht die Antiraucherkampagne?“ gehalten.
Der sich mit einer Zigarre präsentierende Kammerpräsident vertrat ganz die Linie der Tabakindustrie: „Genussrauchen“ sei unbedenklich und sogar „sinnvoll“. Rauchen müsse in der Öffentlichkeit möglich sein. Rauchen sei ein Menschenrecht. Darum dürften Raucher auch nicht „stigmatisiert“ werden. Die meisten Ärzte seien selbst Raucher, etc.
Um den Flurschaden, den die Äußerungen des Kammerpräsidenten in der Öffentlichkeit für die Tabakprävention und für das Ansehen der Ärzteschaft anrichten könnten, zu begrenzen, sollte sich der Vorstand der Kammer von diesen Äußerungen distanzieren. Dazu hat der ÄARG den Vorstand in einem Schreiben aufgefordert.
Schreiben an Herrn Dr. med. Elmar Wille, Vizepräsident der ÄKB
Betreff: Äußerungen des ÄKB-Präsidenten zur Tabakprävention
ÄARG